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Laufaktion Rund um Ratekau

01Mitarbeiter des Deutschen Kinderschutzbundes Kreisverband Ostholstein läuft für die Kampagne seines Arbeitgebers „100 Familien in Not“.

Für Björn Ortmann (45), der die Woche über an der Grundschule und der Offenen Ganztagsschule in Süsel als Schulsozialarbeiter tätig ist, ging es am Sonntag, dem 7. Juni, „Rund um Ratekau“. Aber diesmal hatte er zwei Ziele: Die erfolgreiche Teilnahme an dem beliebten gleichnamigen 10-km-Volkslauf, den der TSV Ratekau alljährlich veranstaltet, und das Engagement für ein soziales Projekt.

Im Mai dieses Jahres hat der DKSB-KV-OH eine Kampagne ins Leben gerufen, die noch bis Ende des Jahres laufen soll. Unter dem Motto „Lasst sie nicht im Regen stehen!“ verfolgt der Freie Träger mit Hauptsitz in Neustadt drei Ziele: Auf einen gesellschaftlichen Missstand hinzuweisen, das Thema Armut in den Köpfen der Bevölkerung zu verankern und zugleich unbürokratische Hilfe mit einer möglichst großen Zahl von Unterstützern in Ostholstein bereitzustellen.

 

Im Rahmen der Kampagne wird der Kinderschutzbund nun in den kommenden Wochen auf verschiedenen Wochenmärkten im Kreis Ostholstein vertreten sein und dort um Spenden werben. Zugleich bietet sich für Spender auch auf der Internetseite www.kinderschutzbund-oh-helfen.de die Möglichkeit, Informationen zur Hilfestellung zu erhalten.

0302„Ich laufe nicht gegen die Armut, sondern für mehr Chancen auf Teilhabe an gesellschaftlichem Leben für Familien an der Armutsgrenze oder darunter, aber vor allem für ihre Kinder“, so Ortmann, und gleichzeitig verkündet er, dass dies für ihn keine „Eintagsfliege“ sein soll: Er plant auch noch an weiteren Laufevents in der Region teilzunehmen. Damit möchte er noch mehr Menschen auf und neben der Strecke erreichen, die den Aufdruck auf seinem eigens angefertigten Laufshirt lesen sollen. Geplant ist z.B. die Teilnahme am Europalauf in Neustadt und dem Feuerwehrlauf in Travemünde.

„Vielleicht hat diese Idee ja sogar Aufforderungscharakter, sich ebenfalls zu engagieren“, hofft er und lächelnd. Das wäre doch was…